Unwetter live verfolgen — Europa-Radar rund um die Uhr
Stormtape sendet eine automatisierte Europakarte als dauerhaften Livestream: Niederschlagsradar-Übersicht für Europa, erkannte Radarzellen und hochauflösendes Detailradar für Deutschland, unterlegt mit ruhiger Lo-Fi-Musik. Wer eine Gewitterlage einfach mitlaufen lassen möchte, ohne selbst eine Karte zu bedienen, ist hier richtig. Stormtape ist kein amtlicher Warndienst.
Livestream auf YouTube öffnenDer Link führt zu YouTube. Es sind zwei getrennte Signale verfügbar — eines auf Deutsch, eines auf Englisch. Auf dieser Seite wird kein Video eingebettet, damit ohne Ihr Zutun keine Verbindung zu YouTube aufgebaut wird.
Was auf der Karte zu sehen ist
Die Darstellung wird automatisch aus mehreren öffentlichen Datenquellen zusammengesetzt und fortlaufend aktualisiert. Sie kombiniert vier Ebenen:
- Europaweite Niederschlagsradar-Übersicht. Das Komposit von EUMETNET OPERA fasst die Radare zahlreicher nationaler Wetterdienste zu einem europäischen Gesamtbild zusammen. Es zeigt, wo es regnet, schneit oder schauert — europaweit, aber gröber aufgelöst als ein nationales Radar.
- Satellitenbeobachtung. EUMETSAT-Daten ergänzen die Radarsicht dort, wo Radarabdeckung fehlt oder schwach ist, etwa über See und in Randlagen.
- Detailradar für Deutschland. Für Deutschland kommt das hochauflösende Radar des Deutschen Wetterdienstes hinzu, dazu die DWD-Warninformationen als bearbeitete Übersicht.
- Erkannte Radarzellen. Auffällige konvektive Zellen werden markiert und über die Zeit verfolgt, sodass Zugrichtung und Entwicklung sichtbar werden.
Wie Sie die Karte lesen
Niederschlagsintensität
Die Farbskala des Radars bildet die Reflektivität ab, also vereinfacht gesagt, wie viel und wie große Tropfen die Radarkeule zurückwerfen. Kräftigere Farben bedeuten daher stärkeren Niederschlag — aber nicht automatisch eine Gefahrenlage. Hagel und nasse Schneeflocken erzeugen besonders hohe Werte, obwohl die Regenmenge am Boden gering sein kann.
Radarzelle ist nicht gleich Gewitter
Was Stormtape als Zelle markiert, ist eine konvektive Radarzelle — also eine kompakte, hochreichende Niederschlagsstruktur. Ob darin tatsächlich Blitze auftreten, ist damit nicht gesagt. Aus demselben Grund vermeidet die Darstellung den Begriff „Gewitter", solange nur die Radarmessung vorliegt. Ein markiertes Feld heißt also: hier lohnt das Hinsehen, nicht: hier gewittert es.
Zugrichtung und Vorlauf
Aus der Verlagerung einer Zelle zwischen zwei Aufnahmen lässt sich ihre bisherige Bewegung ableiten. Das ist eine Beobachtung der Vergangenheit, keine Prognose: Zellen können sich teilen, neu entstehen, abknicken oder in wenigen Minuten zerfallen. Je weiter Sie eine Bewegung in die Zukunft verlängern, desto unsicherer wird sie.
Wo das Radar an Grenzen stößt
Radarstrahlen verlaufen geradlinig, die Erde ist gekrümmt: Mit wachsender Entfernung tastet das Radar immer höhere Luftschichten ab und übersieht flachen Niederschlag am Boden. Berge werfen Abschattungen, hinter denen weniger oder gar nichts gemessen wird. In Randbereichen Europas und über See ist die Abdeckung dünner. Ein leeres Kartenfeld bedeutet deshalb nicht zwingend, dass dort nichts passiert.
⚠ Wofür Stormtape nicht gedacht ist
Stormtape ist ein privates, automatisiertes Informationsangebot und ersetzt keine amtlichen Warnungen. Im Gefahrenfall gelten ausschließlich offizielle Quellen: DWD / WarnWetter, die Warn-App NINA, der zuständige nationale Wetterdienst über MeteoAlarm — und im Notfall die 112.
Wichtig für die Reichweite: Amtliche Warninformationen werden derzeit nur für Deutschland (Deutscher Wetterdienst) verarbeitet. Die europäischen MeteoAlarm-Daten sind zurzeit nicht in Betrieb. Die Radar-Übersicht deckt Europa ab, die Warnlage nicht. Für Warnungen außerhalb Deutschlands nutzen Sie bitte den jeweils zuständigen nationalen Wetterdienst.
Warum Musik dazugehört
Stormtape ist bewusst kein hektischer Nachrichtenkanal. Die Karte läuft mit ruhigen Lo-Fi-Beats, damit sie sich nebenbei mitlaufen lässt — beim Arbeiten, Lernen oder Durchatmen. Wer eine Wetterlage über Stunden verfolgen will, soll das tun können, ohne dabei ununterbrochen alarmiert zu werden. Bei markanten Lagen können sparsame synthetische Sprachansagen hinzukommen; sie sind im Bild sichtbar als KI gekennzeichnet.
Häufige Fragen
Wie aktuell ist die Darstellung?
Die Radarquellen werden in kurzen Intervallen von wenigen Minuten fortgeschrieben, dazu kommt eine geringe Verzögerung durch Verarbeitung und Videoübertragung. Für die Beobachtung einer Lage ist das ausreichend; für zeitkritische Entscheidungen sind die amtlichen Quellen maßgeblich.
Kostet das etwas, braucht es ein Konto?
Nein. Der Stream ist frei zugänglich; ein Konto ist zum Zusehen nicht erforderlich.
Gibt es das auch auf Englisch?
Ja. Es laufen zwei getrennte Signale, eines auf Deutsch und eines auf Englisch. Beide sind über die Streamübersicht auf YouTube erreichbar.
Sind Blitze zu sehen?
Die Darstellung stützt sich auf Radar- und Satellitendaten sowie auf DWD-Produkte. Sie ist keine Blitzortung. Wer einzelne Entladungen in Echtzeit sehen möchte, ist bei einem dedizierten Blitzortungsdienst besser aufgehoben.
Warum ist hier kein Video eingebettet?
Ein eingebetteter Player würde beim Aufruf dieser Seite ungefragt eine Verbindung zu YouTube herstellen. Deshalb steht hier nur ein Link: Die Verbindung entsteht erst, wenn Sie ihn anklicken.
Datenquellen
| Ebene | Quelle | Abdeckung |
|---|---|---|
| Niederschlagsradar-Übersicht | EUMETNET OPERA | Europa |
| Satellitenbeobachtung | EUMETSAT | Europa |
| Detailradar & Warninformationen | Deutscher Wetterdienst (DWD) | Deutschland |
| Musik | StreamBeats (Harris Heller / Senpai Records) | — |
Die Darstellung ist eine automatisch bearbeitete Aufbereitung dieser Daten und nicht die amtliche Originaldarstellung. Vollständige Quellenangaben, Lizenzen und Attributionshinweise stehen auf der Seite Quellen & Lizenzen. Wie und wo KI eingesetzt wird, erklärt die Seite KI-Transparenz.
Bearbeitete Warnübersicht
Die von Stormtape aufbereitete Übersicht der DWD-Warnungen ist auch außerhalb des Streams abrufbar: api.stormtape.com/warnings. Amtliche Originalwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst.
Zuletzt überprüft: 10. August 2026